Energiearbeit

Rutengehen: was ich damit finde

Es gibt Stellen im Haus, an denen man sich anders fühlt als anderswo. Die Ecke im Schlafzimmer, in der man nie richtig zur Ruhe kommt. Der Platz am Schreibtisch, an dem die Aufmerksamkeit schneller nachlässt.

Was Rutengehen ist

Rutengehen – auch Radiästhesie oder, international, Dowsing – ist eine alte Praxis. Früher suchte man damit Wasser und Erzadern, heute geht es meist um Zonen in Gebäuden.

Die Rute zeigt nichts von selbst. Sie verstärkt eine feine Reaktion des Körpers so weit, dass sie sichtbar wird. Das eigentliche Werkzeug ist also nicht die Rute, sondern die Aufmerksamkeit dessen, der sie hält – und die braucht Übung.

Warum es sich bei mir durch alles zieht

Im Raum arbeite ich mit der Rute, beim Menschen mit dem Muskeltest. Das ist dasselbe Prinzip mit einem anderen Gegenstand: Der Körper reagiert, bevor der Verstand es einordnet.

Deshalb ist das für mich keine weitere Methode neben den anderen, sondern der rote Faden durch meine Arbeit.

Was ich damit mache

  • Störzonen in Räumen aufspüren – besonders dort, wo Sie viele Stunden verbringen: am Bett und am Arbeitsplatz.
  • Prüfen, ob sich ein Platz durch Umstellen entschärfen lässt. Meist geht das.
  • Wo Umstellen nicht möglich ist: behutsam harmonisieren.
  • Einzelne Gegenstände und Materialien prüfen, wenn Sie unsicher sind.

Was ich nicht behaupte

Rutengehen lässt sich nicht mit Messgeräten nachweisen, und ich tue nicht so, als wäre es anders. Es ist ein Handwerk, das von Erfahrung lebt, nicht von Beweisen.

Ich verspreche Ihnen auch keine gesundheitlichen Wirkungen. Was ich tue, ist: hinschauen, benennen, was mir auffällt, und Ihnen sagen, was sich ändern lässt. Was Sie daraus machen, entscheiden Sie.

Wenn Ihnen das zu wenig handfest ist, ist das völlig in Ordnung. Feng Shui funktioniert auch ohne diesen Teil – Ausrichtung, Grundriss und Anordnung sind davon unabhängig.